Montag, 30. Januar 2012

Nur ganz kurz.

Morgens aufstehen. Rausschauen. Am liebsten nicht vor die Tür wagen.
Muss aber. So viel zu tun.
Erstmal ins Bad gehen. Duschen.

Einfach den Vorhang zuziehen und die Welt aussperren.
Sorgen von der Haut spülen und aus dem Haar.
Den Kopf unter den Wasserstrahl halten. Wärme genießen.
Für einen Moment die Augen schließen, Zeit anhalten.
Nur ganz kurz.
Nur einen Augenblick.
Spüren, dass es sie gibt. Dass man sie hat, die Zeit.
Minutenlang.

Bis die Haut ganz aufgeweicht ist und das Wasser nicht mehr warm genug.
Jetzt darf sie sich weiterdrehen, die Welt.
Aber vielleicht nicht ganz so schnell.

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